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Juni 2020 – Wir sind wieder da!

Strategieplanung für Juni 2020

Nach fast 3 Monaten Abwesenheit spielen wir seit Anfang Juni wieder in der Innenstadt und verteilen dort unsere kleinen nicht ansteckenden Viren an das junge Publikum. Leider ist der Spaßfakor etwas reduziert durch die Abstandsregeln, die es anfangs sehr schwer machten, die ZuseherInnen einzubinden und zum Mitspielen zu bewegen. Umso schöner war es, dass eine kleine „Stammkundin“ gleich bei unserem Neustart in der Herrengasse mit großer Ausdauer mitspielte. Von einer so entzückenden Gastspielerin ließen sich John und Ursula gern in den Schatten stellen. Danke dem Papa für die Geduld und die Erlaubnis, das Foto auf die Webseite zu stellen!

Gastauftritt
Unsere Gastspielerin bringt das Flair von früher zurück

Um auch Kinder, die das erste Mal vorbeikommen, zum Mitspielen bewegen zu können, mussten wir uns aber etwas Neues einfallen lassen. Aus zwei Kuschelpolstern sind so in ein paar Stunden die beiden lustigen Hunde entstanden, die inzwischen schon einige Kinderherzen erobert haben. Auf vielfachen Wunsch werden wir die Bastelanleitung dazu spätestens bis Mitte Juli online stellen.

Unsere pflegeleichten Haustiere fanden schnell Freunde

Und – last but not least – wurde unser Woifal von einem Fotografen entdeckt und durfte sein erstes professionelles Foto-Shooting erleben. Danke an Helmut Magritsch aus Kapfenberg für die tollen Fotos!

Unser Woifal gekonnt in Szene gesetzt

Wir basteln einen kleinen Virus

Diese kleine Anregung zum Basteln ist für all jene gedacht, die auch in der gegenwärtigen Situation ihren Sinn für Humor noch nicht verloren haben. Unsere kleinen Viren made in Graz sind freundlich und harmlos, sitzen gerne auf Fingern, Bleistiften, Schlüsseln und Handschuhen und dürfen auch jederzeit gefahrlos weitergegeben werden.

Viren made in Graz
Mini-Marionette, Mobile, Schlüsselanhänger, Bleistift-Aufsatz aus Wischmop
Mini-Viren made in Graz
Fingerpuppen aus Socken, Pompons und Knöpfen
Reaktion des Teams
Das Team reagierte leider skeptisch :-)

Unsere fröhlichen kleinen Viren können aus Wischmops, Socken und stacheligen kleinen Pompoms gebastelt werden.
Für die Wischmop-Variante einfach ein Stück Wischmop in Kugelform zusammennähen, mit ein bisschen Watte ausstopfen und Augen aufnähen oder aufkleben.
Für die Sockenvariante einen Socken in kleine Stücke (doppelte Fingerbreite + Zugabe für Naht) schneiden, zusammennähen, Pompon als Kopf annähen und kleine Knöpfe als Augen auf Pompon aufnähen. Die Pompons kann man fertig in jedem Bastelgeschäft kaufen oder selbst aus Wolle machen.

Viren made in Graz
The Next Generation :-)

Hier eine Schritt-für-Schritt-Bastelanleitung für einen dieser harmlosen Viren made in Graz. Man braucht dafür schon mehr Ausdauer, einfache Nähkenntnisse und folgendes Material:
1 x Fellbommel
3 Knöpfe oder Perlen für Augen und Nase
8 Knöpfe, ø ca. 15 mm
ca. 100 cm Blumen- oder Basteldraht
1 Stück Stoff oder Socken
Natürlich kann man auch in einem Bastelgeschäft Augen – wie oben abgebildet – kaufen oder selbst welche aus Filz basteln.

Virus basteln - Schritt 1
Materialien und erste Schritte
Virus basteln - Schritt 2
Beinchen nähen und am Bommel befesigen
Virus basteln - Schritt 3

– Augen und die Nase am Fellbommel annähen.
– Basteldraht auf 8 Teillängen zu je ca. 12 cm zuschneiden
– Wie oben abgebildet durch Knöpfe fädeln und beginnend beim Knopf mit Stoff überziehen. Drähte auf der anderen Seite ca. 1 cm über den Stoff stehen lassen.
– Die herausstehenden Drähte in den Fellbommel bohren, rundherum den Stoff gut am Bommel annähen.
– Den letzten Schritt 8 x durchführen. Am besten zuerst drei Standbeine anbringen, dann zwei Arme, die restlichen 3 Tentakel lassen sich dann leichter verteilen.
– Meistens sehen die kleinen Dinger sympatischer aus, wenn man ihnen noch einen bunten Haarschopf verpasst. Im Bild oben ist das ein bisschen Filzwolle.
Der kleine Virus ist fertig und kann z.B. auf den Schreibtisch gesetzt oder mit in die Schule genommen werden, um sich selbst und alle anderen an die Abstandsregeln zu erinnern. Oder einfach nur, weil er putzig aussieht und wirklich harmlos ist.