Auf Koboldfang

Koboldfang am Meer
Auf Koboldfang am Strand von Piran

Jeder der „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ kennt, weiß, dass wir Menschen Kobolde und andere Zauberwesen nicht mit dem freien Auge, sondern nur durch einen Lochstein sehen können. Hat man einen Kobold gefunden, muss man ihn schnell packen, dann bleibt er auch ohne Lochstein für Menschen sichtbar. Der Kobold hört auf den ersten Namen, mit dem er angesprochen wird.
Da es am Strand von Piran nur so von Lochsteinen wummelt, versuchten wir unser Glück. Mit Erfolg, wie die Bilder beweisen. Der kleine grüne Kerl, den wir als ersten einfangen konnten, lebt jetzt bei uns und begleitet uns sehr gerne zu Auftritten. Die Kinder lieben ihn ganz besonders.
Er hört auf den schönen slawischen Namen Bogdan. Tatsächlich haben wir diesen Namen gar nicht ausgesucht, sondern Ursula rief laut „Pock da’n!“ (= steirischer Dialekt für „Pack ihn dir!“) als der Kobold durch den Lochstein zu sehen war und er wollte sich dann nicht mehr umtaufen lassen :-)

In den nächsten Tagen fanden wir noch zwei kleine Wesen, die uns ebenfalls nach Graz begleitet haben. Bei diesen beiden hatten wir schon mehr Erfahrung und konnten die Namen Maia und Zoran deshalb auch bewußt aussuchen.

Lochstein
Maia, unsere kleine slowenische Meerjungfrau
Zoran
Zoran, unser Piranese Nr. 3